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Leider keine Landesgartenschau im Jahr 2022 in der Blütenstadt

LAGA 2022 Logo„Willkommen in der Blütenstadt am Harz“ lautet das Leitmotiv Blankenburgs als Stadt der Parks und Gärten, in der "das Grün" eine lange Tradition hat. Nicht zuletzt deshalb hat sich die Harzstadt um die Ausrichtung der Landesgartenschau (LAGA) im Jahr 2022 beworben.

Heute hat die Landesregierung entschieden, welche der vier Bewerberstädte den Zuschlag für die Durchführung der Landesgartenschau 2022 erhält. Die Wahl fiel auf die Stadt Bad Dürrenberg und damit auf eine Gartenschau im Süden von Sachsen-Anhalt. Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt gratulierte bereits dem Amtskollegen Christoph Schulze als Bürgermeister der Ausrichterstadt der Landesgartenschau 2022. Er wünschte den Bad Dürrenbergern eine erfolgreiche Gartenschau, die viele Gäste nach Bad Dürrenberg lockt und langfristig in der Stadt nachwirkt. Christoph Schulze lud Bürgermeister Breithaupt herzlich nach Bad Dürrenberg ein und beide freuen sich, im Rahmen der LAGA 2022 zusammenarbeiten zu können. Die Blütenstadt präsentiert sich bereits 2018 auf der LAGA in Burg.

„Natürlich hätte ich mir die Gartenschau hier mitten im Harzkreis bei uns in Blankenburg gewünscht. Wir haben nach über zweijähriger Vorbereitungszeit und unter reger Beteiligung der Bevölkerung ein überzeugendes Konzept zur Entwicklung unserer Stadt entstehen lassen. Damit einher ging ein Ruck durch unsere Stadt – der Förderverein wurde gegründet, Kräfte wurden mobilisiert. Das war besonders am Tag der Bereisung durch die Auswahlkommission zu spüren. Hunderte Blankenburger waren dabei. Sie machten die Stadt bunt und zeigten der Kommission, dass wir eine LAGA wollen. Für mich steht fest: Wir geben nicht auf! Das Konzept für unsere Blütenstadt – für uns- ist zu gut, um es nicht umzusetzen! Blankenburg hat einen richtigen Schwung erfahren, der aus der Stadt selbst heraus kam, von den Bürgerinnen und Bürgern, aus den Verbänden und durch die Unternehmen. Wir alle sind jetzt in Blankenburg aufgerufen, diesen Elan, die Vitalität unserer Stadt und unseren Gemeinschaftsgeist mitzunehmen. Wir werden das aus unserer Bewerbung heraus entstandene und kraftvoll, abgestimmte Investitionspaket in mehreren Stadträumen nun neu bewerten und uns damit den Herausforderungen für die Stadtentwicklung stellen. Wir brauchen diese Impulse für eine wirkungsvolle Profilierung im Standortwettbewerb um Arbeitsplätze, Einwohner und Touristen, um Chancen aus dem Leerstand und Sanierungsstau in der Altstadt zu nutzen und damit den Wohn- und Wirtschaftsstandort Blankenburg zu stärken. Wir haben allein durch unsere Bewerbung im ganzen Land eine nie dagewesene Aufmerksamkeit und Unterstützung erfahren dürfen. Auch diesen Zuspruch wollen und werden wir für die Umsetzung der einzelnen zu entwickelnden Projekte brauchen. Nachhaltige Stadtentwicklung zieht auch auf diesem Weg private Folgeinvestitionen nach sich, darauf kommt es an.

Wir konzentrieren uns weiter auf unsere Stärken und stehen für die dann folgende Landesgartenschau 2026 in den Startlöchern. Jetzt packen wir aber alle erst einmal an, um die Konzeptideen auf neue Weise umzusetzen! Und dafür werden wir auch das Land Sachsen-Anhalt brauchen. Wir stecken den Kopf nicht in Sand, sondern schauen voller Optimismus in eine erfolgreiche Zukunft Blankenburgs.



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