Stadtverwaltung: 03944 943-0

Blankenburger Mühlen

Regensteinmühle
Foto: Marko Sandro Schüren
Regensteinmühle | Foto: Marko Sandro Schüren

Die Wasserkraft war schon im Mittelalter von Bedeutung für Landwirtschaft und Handwerk. Entsprechend wurden auch in und um Blankenburg (Harz) ab dem 12. Jahrhundert künstliche Wasserläufe angelegt und Wassermühlen daraus gespeist. Einige Teile von den mindestens fünf Mühlen innerhalb und sieben außerhalb der Stadtmauer sind heute noch zu sehen bzw. wurden rekonstruiert. Die Gebäude der Oberen Mühle oberhalb der Schlossgärten und der Münzmühle sind noch erhalten. Die Rekonstruktion einer Wassermühle in der Mühlenstraße ist im Sommer 2014 geplant.

Obermühle

Die Obermühle ist aufgrund ihrer Lage auf dem Schlossberg weithin sichtbar. Erstmals Erwähnung fand sie im Jahre 1453. Bis zum 19. Jahrhundert folgten Umbauten am Mahlwerk. 1855 wurde eine Wasserturbine eingebaut. Vor einigen Jahren wurde das Gebäude grundlegend saniert und wird seitdem als Gaststätte und Pension genutzt. Auch für Feierlichkeiten kann die Mühle angemietet werden.

Regensteinmühle 

Die Regensteinmühle, welche westlich vom Regenstein gelegen ist, war eine wasserangetriebene Getreidemühle, die vom 12. - 16. Jahrhundert zur Burg gehörte. Sie wurde wieder freigelegt und mit zwei Mühlrädern versehen. Auf romantischen Waldwegen ist sie auch für Kurgäste ein ideales Wanderziel.

Münzmühle

Die Münzmühle wurde nach der im Mittelalter nahegelegenen Münze benannt. Aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts stammt die vollständig erhaltene Mühlentechnik. Heute dient die Münzmühle als Museum.