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Informationen zu Kitas, Horten und Schulen

Kitagebühren für Notbetreuung

 

Die Stadt Blankenburg (Harz) erhebt im Mai 2020 nur für die Kinder den Kostenbeitrag, die tatsächlich in der Notbetreuung betreut werden. Daher wird von erteilten Lastschriften zunächst kein Gebrauch gemacht, um zu verhindern, dass Beiträge von nicht betreuten Kindern abgebucht werden. Die entsprechenden Kostenbeitragsbescheide werden nach den erfolgten Meldungen der jeweiligenTräger in den kommenden Wochen erstellt.

Sachsen-Anhalt legt Plan für weiteren Schuljahresverlauf vor

Pressemitteilung Nr. 181/2020 vom 28. April 2020

Bildungsminister Marco Tullner hat heute den Plan für den weiteren Verlauf des aktuellen Schuljahres vorgelegt. „Unser Ziel ist es, Planungssicherheit für die Schulen, die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Eltern zu schaffen. Gleichzeitig gilt es, weiterhin hohe Infektionsschutzmaßstäbe einzuhalten“, erklärte Tullner. Ziel sei es, dies durch eine enge Verzahnung von Präsenz- und Fernunterricht zu gewährleisten. In einer gestrigen Verabredung mit den Kultusministern der Länder bestand Einigkeit darin, dass grundsätzlich weitere schrittweise Öffnungen der Schulen in Jahrgangsstufen bzw. in Lerngruppen erfolgen sollen und jede Schülerin und jeder Schüler bis zu dem Beginn der Sommerferien tage- oder wochenweise die Schule besuchen können soll.

Vorbehaltlich der Beschlussfassung des Kabinetts am 2. Mai zur Fünften SARS- CoV-2- EindV sollen in einem ersten Schritt dazu ab Montag, 4. Mai 2020, die Abschlussklassen des kommenden Jahres sowie die 4. Klassen der Grundschulen in die Schulen zurückkehren. Ab Mittwoch, 6. Mai 2020, sollen zusätzlich die Jahrgangsstufen, die das Abitur 2022 an Gymnasien, Gesamt- und Gemeinschaftsschulen ablegen, regelmäßig in den Schulen präsent sein. Die Beschulung erfolgt im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht.

Für die Aufteilung innerhalb einer Schulwoche können sich daraus verschiedene Organisationsformen ergeben. Jede Schule wählt - unter Berücksichtigung der personellen und räumlichen Bedingungen - ein für sich zuverlässig praktikables und nachvollziehbares System, um die Klassen bzw. Kurse zu teilen und den Wechsel von Anwesenheit und Abwesenheit der Schülerinnen und Schüler zu organisieren. „Ziel ist es, so schnell wie möglich den Schulbetrieb mit einem Stundenplan zu strukturieren, der sich an den wesentlichen Inhalten der Stundentafel orientiert. Gleichzeitig sollen immer nur Teile der Klassen an den Schulen präsent sein, um die Einhaltung der Mindestabstände zu ermöglichen“, so Tullner.

Darüber hinaus sollen ab dem 6. Mai und bis zum Beginn der Pfingstferien alle weiteren Schuljahrgänge tageweise in kleinen Gruppen in den Schulen anwesend sein. Jeder Schuljahrgang wird dabei an einem separaten Tag und in kleinen Gruppen beschult. Damit soll erreicht werden, wieder einen persönlichen Kontakt zu Lehrkräften zu ermöglichen, Lernstandsdefizite zu ermitteln und die weitere Beschulung im Fernunterricht zu strukturieren. „Wir wollen allen Schülerinnen und Schülern ermöglichen, wenigstens an einem Tag die Schule zu besuchen und offene Fragen und Probleme mit den Lehrkräften zu diskutieren. Gleichzeitig sollen organisatorische Fragen zur Beschulung nach den Pfingstferien geklärt werden“, erläuterte Tullner. Für die Zeit der Pfingstferien sollen die Schulen im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten freiwillige Angebote für die Schülerinnen und Schüler zum Abbau von Defiziten vorhalten. Eine Notbetreuung wird weiterhin vorgehalten.
 
Nach aktuellen Planungen sollen nach den Pfingstferien, ab dem 2. Juni 2020, alle Schuljahrgänge im regelmäßigen Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht in die Schulen kommen. „Wir schaffen damit zum jetzigen Zeitpunkt Planungssicherheit und geben allen Beteiligten eine Perspektive für den Verlauf des aktuellen Schuljahres“, sagte Tullner.

Hintergrund

Zum Personaleinsatz
Der Einsatz für Präsenzunterricht oder Notbetreuung in der Schule von Personen, die selbst ein erhöhtes Gesundheitsrisiko bei einer möglichen Infektion tragen, ist möglichst zu vermeiden oder nur mit äußerster Sensibilität und unter Einhaltung strenger Sicherheitsvorkehrungen vorzunehmen.
Die Betroffenen sind aufgefordert, dies bei der Schulleitung anzuzeigen und durch ein entsprechendes ärztliches Attest zu belegen. Lehrkräfte, die nicht in der Schule präsent, aber im Dienst sind, werden für Fernunterricht eingesetzt.

Schülerinnen und Schüler aus Risikogruppen
Schülerinnen und Schüler, die an einer Vorerkrankung leiden, die das Risiko eines schweren COVID-19-Krankheitsverlaufes erhöht, sollten entsprechend den für die Schulbesuchsfähigkeit geltenden Regelungen, wie beispielsweise bei Krankheit, von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit werden. Sie werden mit Unterrichtsmaterialien versorgt,  in die pädagogischen Angebote und ggf. in die Abschlussprüfungen eingebunden.

Mögliche Organisationsformen für die Verzahnung von Präsenz- und Fernunterricht
Modelle können z. B. der tageweise oder der wochenweise Wechsel zwischen Präsenz- und Fernunterricht sein. Die Klassen werden dabei in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe kommt dabei separat in die Schulen.

Sicherheitsmaßnahmen
Die Maßgaben des § 15 Abs. 2 der Vierten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung  - 4. SARS-CoV-2-EindV sowie die Maßgaben künftig weiterer Eindämmungs-verordnungen sind einzuhalten. Die fortgeschriebenen Reinigungs- und Hygienepläne gelten weiterhin. Dabei kommen vorerst die für die „Notbetreuung“ erarbeiteten Pläne zum Tragen. Die dort beigefügten Schaubilder und Hinweise zur richtigen Handhygiene sowie zur Hust- und Niesetikette sind für alle in der Schule anwesenden Personen gut sichtbar auszuhängen.

In allen genutzten Räumen ist insbesondere auch auf eine ausreichende Belüftung zu achten. Dazu sind zumindest in allen Pausen alle Fenster weit zu öffnen.

Im Land Sachsen-Anhalt besteht im Schulwesen derzeit keine Maskenpflicht. Dennoch wird vielerorts über das freiwillige Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken den individuellen Sicherheitsbedürfnissen Rechnung getragen. Die Hinweise zum Umgang mit Mund-Nasen-Schutzmasken sind zu beachten.

Bei Benutzung des Schülerverkehrs ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gemäß § 3 Abs. 2 4. SARS-CoV-2 EindV erforderlich. Soweit möglich soll auch hier der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

17.04.2020: Schulen in Sachsen-Anhalt starten am 23.04. mit Prüfungsvorbereitungen

Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung:

"Die Schulen in Sachsen-Anhalt beginnen am kommenden Donnerstag (23.04.) mit den Prüfungsvorbereitungen. Dazu werden alle Schulen, in denen Abschlussjahrgänge beschult werden, den Betrieb aufnehmen und prüfungsvorbereitenden Unterricht durchführen.

Dies gilt für:

Sekundarstufe I:

Jahrgangsstufen 9 und 10 der Förderschulen für Blinde und Sehgeschädigte, der Förderschulen für Gehörlose und Hörgeschädigte, der Förderschulen für Körperbehinderte, der Förderschulen mit Ausgleichsklassen, der Sekundarschulen, der Gemeinschaftsschulen, der Gesamtschulen

Sekundarstufe II:

Abschlussjahrgangsstufe der Qualifikationsphase der Gymnasien, der Gesamtschulen, der beruflichen Gymnasien

Berufliche Abschlüsse:

Abschlussklassen der Schulformen Berufsvorbereitungsjahr, Einjährige und mehrjährige Berufsfachschulen, Gesundheitsfachberufe, Fachoberschulen, Fachschulen;
Auch Auszubildende in dualen Berufen mit Blockunterricht können aufgenommen werden, wenn es schulorganisatorisch möglich ist.

Der prüfungsvorbereitende Unterricht wird schulintern organisiert und wird auf die entsprechenden Prüfungsfächer der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Die Organisation für die Abschlussjahrgangsstufe des Abiturs konzentriert die verbleibende Zeit auf den Notenschluss und eine fokussierte Prüfungsvorbereitung in den schriftlichen Prüfungsfächern.

Zusätzlich werden weiterhin die Notbetreuung vorgehalten sowie Unterrichtsangebote für Schülerinnen und Schüler angeboten, die die Schulen derzeit noch nicht besuchen können. Ein entsprechender Erlass wurde gestern an alle Schulen in Sachsen-Anhalt verschickt.

'Wir gehen einen ersten behutsamen Schritt bei der Schulöffnung und sichern damit die Prüfungen im Interesse aller Schülerinnen und Schüler ab. Es werden daher reguläre Abschlüsse vergeben. Gleichzeitig können wir, aufgrund der geringen Schülerzahlen an den jeweiligen Schulen, die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gemeinsam mit den Schulträgern gewährleisten', sagte Bildungsminister Marco Tullner. Die schriftlichen Abiturprüfungen beginnen wie geplant am 04. Mai, Prüfungen für den Realschulabschluss starten am 11. Mai.

Die Schulen sind angehalten sämtliche Sicherheitsmaßnahmen, die die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes vorsieht einzuhalten. Dazu zählt beispielsweise der Mindestabstand von 1,5m. Entsprechend der örtlichen Gegebenheiten werden die Gruppengrößen angepasst. Darüber hinaus wurden Hygiene- und Reinigungspläne erstellt. Den Schulen werden darüber hinaus Schutzmasken und Desinfektionsmittel als Grundversorgung zur Verfügung gestellt. 'Ich bin Ministerin Grimm-Benne sehr dankbar, dass wir den Schulen die entsprechenden Materialien zur Verfügung stellen können. Gemeinsam mit den Schulträgern nehmen wir unsere Verantwortung sehr ernst', erklärte Bildungsminister Tullner.

Die Planung des Einsatzes der Lehrkräfte wird durch die jeweiligen Schulleitungen organisiert. Der Einsatz von Lehrkräfte, die selbst ein erhöhtes Risiko für eine Infektion tragen, soll möglichst vermieden oder nur mit äußerster Sensibilität und unter Einhaltung strenger Sicherheitsvorkehrungen erfolgen. Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen sind aufgefordert, dies bei der Schulleitung anzuzeigen und durch ein entsprechendes ärztliches Attest zu belegen. Der arbeitsmedizinische Dienstleister für pädagogisches Personal des Landes steht dafür ab dem 20. April 2020 zur Verfügung.

Die schwierigen Bedingungen der Prüfungsvorbereitung durch die Schulschließung sollen berücksichtigt werden, in dem die Lehrkräfte ausdrücklich zur Ausübung ihres pädagogischen Ermessens ermutigt werden.

Am dem 04. Mai wird die Beschulung auf abschlussrelevante Jahrgänge des kommenden Schuljahres ausgeweitet."

Stadt Blankenburg erhebt keine Kita- und Hortgebühren im April 2020

Bereits am 25.03.2020 haben wir angekündigt, die Fälligkeit der Kita- und Hortgebühren im April 2020 auszusetzen. Nun ist das Land Sachsen-Anhalt zügig unserer Bitte gefolgt, und übernimmt die Einnahmeausfälle durch die veranlassten Schließungen für die nächste Gebührenfälligkeit im April.

Sie brauchen keine Anträge stellen.

  • Eine Antragstellung ist nicht notwendig.

Für diejenigen die per Lastschriftverfahren zahlen:

  • Es werden im April keine Kita- oder Hortgebühren per Lastschrift von ihrem Konto eingezogen.

Für diejenigen, die überweisen oder per Dauerauftrag zahlen:

  • Im April brauchen Sie keine Überweisung auszuführen. Falls Sie per Dauerauftrag zahlen, können Sie diesen für den für April bei Ihrem Kreditinstitut aussetzen.

Zusätzlich für alle, deren Kinder in der Notbetreuung versorgt werden, auch Sie zahlen im April 2020 keine Kita- oder Hortgebühren

In Blankenburg kommen diese Regeln auch dann zum Tragen, wenn Ihre Kinder während der Kita- und Hortschließungen in der Notbetreuung in den Einrichtungen waren. „Viele von Ihnen haben ihre Kinder, trotz enormer Belastung am Arbeitsplatz, nur wenige Stunden oder Tage in die Notbetreuung gebracht. Da ist gerade jetzt selbstverständlich, dass für Sie das gleiche gilt, wenn Sie unser Land am Laufen halten!“ so Bürgermeister Heiko Breithaupt.

Fälligkeit der Kita- und Hortgebühren für April 2020 ausgesetzt

Die Stadt Blankenburg (Harz) setzt die nächste Fälligkeit (15.04.) für die Kita- und Hortgebühren aus. Dieses Verfahren gilt vorbehaltlich der zu erwartenden landesrechtlichen Regelungen.

Die Stadt erwartet von der Landesregierung für Eltern und Kommunen Klarheit und wie in anderen Bundesländern eine landeseinheitliche Regelung zum Gebührenerlass und zum finanziellen Ausgleich für die Träger.

Jetzt ist das Land Sachsen-Anhalt gefordert

Das Land ist aufgefordert, eine unverzügliche Lösung zur Erstattung der Kitabeiträge für Eltern, deren Kinder auf Grund des Erlasses des Sozial- und Gesundheitsministerium nicht mehr in den Kitas und Horten betreut werden dürfen, und für alle Eltern, die in den systemrelevanten Berufen einer Tätigkeit nachgehen, zu finden.

Die betroffenen Eltern und die Träger der Einrichtungen erwarten zu Recht, dass durch das Land eine sozialverträgliche Lösung schnell und unkompliziert geschaffen wird. Denn das Aussetzen der Gebühren allein verschiebt die Problemlage der Eltern nur in die Zukunft. Für die Eltern jetzt die Kitagebühren nur auszusetzen, um diese später doppelt zu belasten, kann nicht das Ziel sein. „Wir sind uns einig, dass die betroffenen Familien in einer schwierigen Situation sind und Unterstützung benötigen“, so Bürgermeister Heiko Breithaupt. „Wir lassen uns nicht auf später vertrösten.“

Dank an die Eltern

Stand Mittwoch, 25.03.2020, werden in der Einrichtung der Diakonie in der Schleinitzstraße ein Kind, beim GVS 15 Kinder (Am Thie, Am Regenstein, Am Bergeshang), bei der Lebenshilfe (Wienrode, Timmenrode) fünf Kinder und in den städtischen Kindertagesstätten in Derenburg, Börnecke und Heimburg drei Kinder, mithin 24 Kinder, im Rahmen der Notbetreuung versorgt.

Den Eltern gilt großer Dank, so Bürgermeister Heiko Breithaupt: „Ich bedanke mich bei Ihnen, liebe Eltern! Sie haben es in den vergangenen Tagen geschafft, die Betreuung Ihrer Kinder im privaten Bereich sicherzustellen. Mir ist bewusst, dass dieses eine große Herausforderung für Sie darstellt. Ihre Initiative hat es möglich gemacht, dass bisher nur sehr wenige Kinder in den Kindertagesstätten betreut werden mussten.

Dies ist jetzt in Anbetracht des zwingend gebotenen Gesundheitsschutzes aber wichtig: Alle – jedes Kind, jede Mutter und jeder Vater, jede nicht benötigte Erzieherin und jeder nicht benötigte Erzieher, die/der zu Hause bleiben, sorgen mit dafür, dass sich die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt.

Darum bitte ich Sie herzlich und eindringlich, weiterhin alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Kinderbetreuung auch in den kommenden Tagen und Wochen im privaten Rahmen zu organisieren.

Ich bedanke mich aber ausdrücklich auch bei all denen, die jetzt in den Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und für uns da sind. Sie halten das Leben in unserem Land und für unsere Bürgerinnen und Bürger aufrecht – vom Handwerk, über den gesamten Gesundheitsbereich bis hin zu unseren Verkäuferinnen und Verkäufern.“

Kitas, Schulen und Horte bleiben geschlossen

Land legt die Regelung zur Notbetreuung fest

In Sachsen-Anhalt sind Kindertagesstätten und Schulen seit Montag, 16. März, bis einschließlich Ostermontag, 13. April, geschlossen. Eine Notbetreuung ist gesichert. Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerium hat in einer mit dem Bildungsministerium abgestimmten Weisung an die Landräte und Oberbürgermeister am Wochenende die konkreten Vorgaben dafür festgelegt. Zu schließen sind Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Kinderhorte, öffentliche Schulen und Schulen in freier Trägerschaft sowie Ferienlager. „Wir müssen Infektionsketten unterbrechen“, so Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne. Ausgenommen von der Schließung sind die Bildungsgänge nach dem Pflegeberufegesetz, dem Altenpflegegesetz und dem Krankenpflegegesetz.

Am Montag, 16. März, und Dienstag, 17. März, gibt es eine Übergangszeit, in der die Notbetreuung für alle Kinder in Anspruch genommen werden kann, für die kurzfristig noch keine andere Betreuung organisiert werden konnte.

Ab Mittwoch gelten dann weitere Einschränkungen. Betreut werden ab 18. März Kinder bis zum 12. Lebensjahr, wenn beide Erziehungsberechtigten, oder der Alleinerziehende zur Gruppe der unentbehrlichen Schlüsselpersonen gehören und sich eine Betreuung anders nicht organisieren lässt. „Die Kinder werden in den Einrichtungen betreut, die sie auch sonst besuchen“, so Grimm-Benne.

Wenn Eltern z.B. in der medizinischen, pflegerischen und pharmazeutischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen der Daseinsvorsorge und des öffentlichen Lebens tätig sind, können sie für ihre Kinder die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Dazu zählen insbesondere alle Einrichtungen der Gesundheits-, Arzneimittelversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, des Justiz- und Maßregelvollzuges, der Landesverteidigung, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich Behörden des Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes sowie Einrichtungen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Medien, Presse und Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung.

Dass Betreuung notwendig ist, muss durch eine Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten, bzw. bei Selbständigen durch schriftliche Eigenauskunft nachgewiesen werden. Schülerinnen und Schüler mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf, die aus familiären Gründen auf eine Betreuung angewiesen sind, werden betreut, unabhängig davon, wo die Eltern beschäftigt sind.

Formular

Aktualisiert entspr. 5. Corona-Eindämmungsverordnung (04.05.2020)

Nachweis für den Bedarf einer Notbetreuung in KiTas und Horten in Trägerschaft der Stadt Blankenburg (Harz)

Elterntelefon der Stadt Blankenburg (Harz):

03944 943-777
Montag - Freitag: 08.00 – 16.00 Uhr

Gesundheitsfragebogen für Schülerinnen und Schüler

Eltern deren Kinder, jetzt wieder die Schule besuchen, müssen dieses Formular ausfüllen und unterschreiben. Der Fragebogen ist zu Beginn jeder neuen Unterrichtswoche von der Schülerin/ dem Schüler der Schulleitung oder einer von ihr beauftragten Person zu übergeben.