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Heimburg

Am nordwestlichen Ortsrand erhebt sich ein Hügel, die Altenburg, mit den Mauerresten der Heimburg, die erstmalig 1073 urkundlich erwähnt wurde. Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes bezieht sich auf das Jahr 1256. Ein "Hardewicus pledanus in Heimburg" - Pfarrer Hartwig in Heimburg wird genannt. Man vermutet aber eine frühere Ortsgründung.
Heimburg entstand als Hörigendorf unterhalb der Burg und gehörte seit 1265 zum Herrschaftsbereich der Regensteiner Grafen. Als Wohnsitz wurde die Heimburg im 14. Jahrhundert von den Grafen aufgegeben. Die Burg wurde 1504 und 1518 verpfändet, weil die Verschuldung der Grafenhäuser sehr hoch war. Aufständische belagerten die Burg 1525 während des Bauernkrieges und beschädigen sie. Bis 1533 sind Reparaturen auf dem Burggelände nachweisbar. Nach dem Brand der Blankenburg 1551 verlegte Graf Ernst seinen Wohnsitz auf die Heimburg. Die Burg ging nach dem Aussterben des Grafengeschlechtes an das Haus Braunschweig als erledigtes Lehen zurück. Während des 30jährigen Krieges kam es 1638 zu besonders starken Zerstörungen. Auch die Kirche wurde bei diesem Feuer beschädigt. Sie stammt wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1724 im Barockstil umgebaut.

Heimburg ist seit dem 1. Januar 2010 ein Ortsteil der Stadt Blankenburg (Harz).

Heimburg Stadt Blankenburg Foto: Schueren
Heimburg Stadt Blankenburg Foto: Schueren
Heimburg Stadt Blankenburg Foto: Schueren
Heimburg Foto Bennet Doerge
Heimburg Foto Bennet Doerge
Heimburg Foto Bennet Doerge

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38889 Blankenburg (Harz)

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