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Blankenburg

Die Blütenstadt am Harz!

Foto: Jana Böhme

10.09.2019

Spatenstich für den Neubau der Turnhalle im Regenstein

Mit einem symbolischen Spatenstich begannen am 9. September 2019 die Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Sporthalle an der Grundschule „Am Regenstein“ in Blankenburg (Harz). Gemeinsam mit Bürgermeister Heiko Breithaupt vollzogen Schulleiterin Petra Gruhn, Schüler Christoph Schulze, Architekt Bastian Herbst, der Vorsitzende des SV Lok Blankenburg Sven Ungethüm, die stellvertretende Stadtratsvorsitzende Frau Annekatrin Wagner und der Vorsitzende des Ausschusses für Bau, Umwelt und Verkehr Ulrich-Karl Engel den symbolischen Baubeginn.

Verantwortlich für die Realisierung ist die Arbeitsgemeinschaft Regensteinschule, die bereits den Schulneubau an der Karl-Zerbst-Straße umgesetzt hat. Ursprünglich war der Beginn der Bauarbeiten bereits für März 2019 geplant, aufgrund der schwierigen Marktlage im Baugewerbe und damit verbundenen Preissteigerungen, musste dieser verschoben werden. Um die Gesamtkosten für den Neubau besser zu erfassen und damit Planungssicherheit für das Gesamtprojekt zu erhalten, wurden im Juni 2019 alle Lose für den Neubau öffentlich ausgeschrieben. Der Fertigstellungstermin laut Zuwendungsbescheid wird trotzdem eingehalten, spätestens im Dezember 2020 an die Schüler und Sportler übergeben.

Der Neubau erfolgt auf der dem bisherigen Standort gegenüberliegenden Seite in der Nähe des Sportforums.  Auf diesem freien Grundstück bestehen ideale Bedingungen. Die Sporthalle wird als Einfeldhalle mit einer Bruttofläche von etwa 950 m² errichtet und erfüllt alle Funktionen für den Schul- und Vereinssport. Mit der Möglichkeit einer späteren Erweiterung zu einer Dreifeldsporthalle unterstützt das Projekt langfristig und nachhaltig die Entwicklung im Wohngebiet und des Sportzentrums am Regensteinsweg. Die Halle soll die Begegnung von Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft und somit die soziale Integration durch den Vereins- und Schulsport fördern.

„Ich freue mich, dass wir nun endlich mit dem Bau beginnen können, damit das Warten für unsere Schüler und Sportler bald ein Ende hat“ so Bürgermeister Heiko Breithaupt. „Das ist ein Zeichen für den Schulstandort und für den Sport in unserer Stadt“.

Der Turnhallenneubau wird mit 1,7 Millionen Euro durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gefördert. Insgesamt belaufen sich die Kosten aktuell auf etwa 2,2 Millionen Euro.
Der Neubau ist dringend notwendig, da die 1979 errichtete Turnhalle seit 2012 nicht mehr nutzbar ist. Seit vier Jahren findet der Sportunterricht für die Grundschüler unter schwierigen Bedingungen in Behelfsräumen statt. Auch die Sportvereine der Stadt benötigen die Turnhalle als Trainingsstätte.

Gefördert durch das Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur

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