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Blankenburg

Die Blütenstadt am Harz!

Foto: Jana Böhme

08.04.2020

Spatenstich für Börneckes Kameraden – Neubau des Feuerwehrgerätehauses hat begonnen

Auch wenn die Feierlichkeiten für den Spatenstich in Börnecke einen größeren Rahmen verdient hätten, so können sich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr dennoch freuen. Mit dem Spatenstich im kleinen Rahmen und einer Spatenlänge Abstand zwischen den Beteiligten, Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt, Börneckes Ortsbürgermeister Rüdiger Klamroth, Ortswehrleiter Stefan Spillker und Bauleiter Thomas Koch, wurde der Neubau des Feuerwehrgerätehauses eingeläutet.

Das vorhandene Gerätehaus wurde in den Jahren 1876/1877 gebaut und fertiggestellt. 1932/33 kam der Schlauchturm als Ergänzungsbau hinzu. Seitdem fanden einige Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen statt – viele davon wurden in Eigenleistung vorgenommen.

Trotz aller Maßnahmen befindet sich das Gerätehaus in einem baulich desolaten Zustand, was einen Ersatzneubau zwingend notwendig macht. „Der Zustand des Gerätehauses wurde seitens der Feuerwehr-Unfallkasse stets bemängelt“, so Wehrleiter Stefan Spillker. „So liegen diverse Berichte – beginnend ab 2008 – vor, die eine ordnungsgemäße Dienstausübung für nicht möglich erklärten.“

Der Standort für den Neubau – unweit des bisherigen Gebäudes – wurde bereits vorbereitet. Mit Mitteln des Förderprogrammes „Dorferneuerung und -entwicklung“ und Eigenmitteln der Stadt Blankenburg (Harz) wurde in der Ortsmitte eine verfallene Scheunenanlage zurückgebaut. Eine notwendige Mauersanierung erfolgte ebenfalls aus diesen Mitteln. Hierbei standen auch Börneckes Landwirte mit ihrer Technik helfend zur Seite und ermöglichten so den Transport der schweren Sandsteinquader.

Ortsbürgermeister Rüdiger Klamroth, selbst seit langer Zeit aktiv in der Feuerwehr, dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und freut sich insbesondere darüber, dass die Hinweise und Überlegungen der Börnecker bei den Planungen Berücksichtigung fanden.

Auch Heiko Breithaupt freut sich über die Entwicklung. „Die Kameradinnen und Kameraden unserer Ortsfeuerwehr erhalten ein modernes Gerätehaus, damit können wir ihnen beste Bedingungen für die Ausführung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bieten,“ so das Stadtoberhaupt.

Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei 608000 Euro. Davon werden 285700 Euro durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert. Der Rohbau soll bereits im Mai dieses Jahres stehen. Noch in diesem Jahr soll die Baumaßnahme fertiggestellt werden. Inwieweit dies aufgrund der Corona-Krise realisierbar ist, ist jedoch bislang nicht absehbar. „Aktuell haben wir aber keine Probleme“, macht Thomas Koch als Bauleiter der Quedlinburger Hoch- und Tiefbaufirma Mut.

Mit einer Spatenlänge Abstand: Ortswehrleiter Stefan Spillker, Bürgermeister Heiko Breithaupt, Bauleiter Thomas Koch und Ortsbürgermeister Rüdiger Klamroth beim symbolischen Spatenstich Ende März. (Foto: Marko Sandro Schüren)